Das neue Samariterstift Riederich …

…in der Stuttgarter Straße 8, 72585 Riederich wird im Frühjahr 2022 fertiggestellt und eröffnet werden.

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Freier Blick auf die Katholische Kirche

Baustelle in Zuffenhausen
Die Bauarbeiten für das neue Samariterstift in Zuffenhausen sind in vollem Gange.
Jetzt wird die Größe des Bauvorhabens immer deutlicher!

Samariterstift Neuhausen: eine Einweihung der anderen Art

Am Sonntag, den 11.10.2020 wurde das neu errichtete Samariterstift Neuhausen eingeweiht. Weiterlesen

Baustelle Zuffenhausen

Samariterstift Zuffenhausen abgerissen

Die Pflegeeinrichtung an der Markgröninger Straße 39 in Zuffenhausen wird durch einen Neubau ersetzt. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei 18 bis 19 Millionen Euro. Die Neueröffnung soll spätestens Anfang 2023 erfolgen.

Zuffenhausen – Baggerschaufeln fressen sich in Gebäudefassaden, das Geräusch von Presslufthämmern hängt in der Luft, schwere Lastwagen rangieren durch eine enge Zufahrt: Zwischen der Markgröninger Straße und der Unterländer Straße geht es momentan hoch her. Das Samariterstift wird abgerissen, es soll durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt werden. Die Baustelle ist zwar recht groß, von außen aber kaum einsehbar, da sie nur über eine schmale Einfahrt verfügt und von anderen Häusern umgeben ist.

18 bis 19 Millionen Euro Gesamtkosten

„Es gibt sehr hohe Anforderungen an die beteiligten Baufirmen“, sagt Eberhard Goll, Vorstandsmitglied für den Geschäftsbereich Altenhilfe und Pflege bei der Samariterstiftung. Das Gelände sei sehr eng, auch ein Hang müsse abgestützt werden. Trotz der schwierigen Situation vor Ort laufe momentan alles nach Plan. Das war nicht immer so: Im Vorfeld hatte es einige Probleme und Verzögerungen gegeben, nicht zuletzt baurechtlich gab es die eine oder andere Hürde zu überwinden. Und die Kosten sind in den vergangenen Jahren deutlich in die Höhe gegangen. Laut Goll müssen 18 bis 19 Millionen Euro in das Projekt gesteckt werden.

Eröffnet worden war das Seniorenheim an der Markgröninger Straße 39 im Jahr 1967, damals noch unter dem Namen „Haus am Bühl“. 1971 ging die Einrichtung vollständig an die Samariterstiftung über. Von 1987 bis 1991 gab es einen großen Umbau im laufenden Betrieb. Mit der Sanierung war damals auch die Umstellung zum Pflegeheim vollzogen worden.

90 Plätze hatte das Samariterstift zuletzt. Rund 60 Bewohner nahmen das Angebot an, interimsweise in einen Neubau der Samariterstiftung nach Leonberg zu ziehen. Die restlichen Bewohner fanden laut Goll in anderen Pflegeeinrichtungen oder privat einen Platz. Mit umgezogen nach Leonberg sind auch etwa 75 Mitarbeiter. Wenn sie möchten, können sie ebenso wie die Senioren wieder zurück nach Zuffenhausen kommen.

Neueröffnung spätestens Anfang 2023

Spätestens Anfang 2023 soll die Einrichtung an der Markgröninger Straße wieder öffnen. Dann wird es dort 93 Plätze geben. Und auch wieder einen großen Garten – der war nämlich bei den Bewohnern besonders beliebt. Zudem sind kleine Wohnungen geplant, in denen Auszubildende oder junge Menschen untergebracht werden, die ihren Bundesfreiwilligendienst leisten. Auch eine Begegnungsstätte ist für den Neubau angedacht.

Mit besonderem Interesse verfolgt Winfried Schweikart die Arbeiten. Der Heimatforscher ist auf der Suche nach dem Grundstein des Gebäudes. Dieser war seinerzeit in die Rückwand des Speisesaals eingemauert worden. In der Kassette aus Kupfer befinden sich Urkunden und diverse Zeitdokumente.

Alltagsaktivitäten

Hausgemeinschaften sind ganz eng mit Alltag und Alltagsaktivitäten verknüpft. Sie sind der Versuch, gemeinsam den Alltag zu gestalten. Gemeinsam Dinge tun, die gerade anstehen. Die Bewegungen, die in den Alltagsaktivitäten erforderlich sind, spielen für Menschen mit Demenz eine besondere Rolle: indem sie eine alltägliche Aktivität ausführen, spüren sie etwas Vertrautes – diese Bewegung habe ich schon oft gemacht. Dann gibt die Alltagsaktivität ein Stückchen Orientierung…

Auch in Hausgemeinschaften klappt das nicht immer. Die Umgebung ist immer da, und manchmal ist es ein gutes Angebot und der Mensch mit einer Demenz reagiert darauf. Er braucht einfach Zeit um etwas ausführen zu können – und wir brauchen Gelassenheit, dass wir es in Ruhe abwarten und nicht unnötig korrigierend eingreifen.

An anderen Tagen stimmt einfach die Verpackung nicht – aber hey: wem geht das nicht so?!

 

Sich verstehen und verstanden fühlen

Jede Beziehungsgestaltung ist eine echte Herausforderung. Kommt die Diagnose Demenz dazu, muss man besonders sensibel vorgehen. Das Gefühl, gehört, verstanden und angenommen zu werden, ist so wichtig!

Wenn bei den Dingen, die wir in der Hausgemeinschaft tun, das Gefühl entsteht, mit den anderen verbunden zu sein, dann ist die Welt ein Stückchen wohliger.

Das gilt für die Demenzgruppe – aber auch in jeder anderen Hausgemeinschaft…

Ich kann noch was!

Aktivitäten – ich kann noch was

Wenn Menschen älter werden und gesundheitliche Probleme kommen, dann ist es besonders wichtig, dass ihre Umgebung optimal passt. „Optimal“ meint hier, dass alles Drumherum ihnen das Leben leichter macht – aber nicht, dass alles abgenommen wird. Sonst kommt es zu einer Unterforderung und das, was der schwache ältere Mensch noch machen könnte, verkümmert ganz schnell.

Deshalb ist uns das Aktiv-sein in den Hausgemeinschaften so wichtig.

  • Gerne helfen wir – und versuchen trotzdem zuerst zu motivieren, so viel wie möglich noch selbst zu tun.
  • Gerne bringen wir die Zeitung – aber vielleicht finden Sie mit der Zeit auch selbst den Weg zum Postfach.
  • Gerne decken wir decken wir den Tisch – doch möglicherweise unterstützen Sie uns beim Verteilen der Messer.

Wir wissen, dass es bessere und schwere Tage gibt, aber es lohnt sich, darüber nachzudenken, wie möglichst viel Selbständigkeit und Selbstbestimmung erhalten bleibt.

Demnächst geht’s los

Vielleicht hat es sich auch schon zu dir herumgesprochen: in 20 Tagen eröffnet das Samariterstift Neuhausen. Wer in diesen Tagen in Neuhausen auf den Fildern unterwegs ist, sieht Vielversprechendes.

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Samariterstift Neuhausen: Für wen und wie sieht`s aus?

Im Juli ziehen etliche Altenheim-Bewohnerinnen und Bewohner von Wolfschlugen und von Nürtingen ins neue Haus um – aber es hat noch reichlich Platz für andere: herzlich willkommen!

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